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Produktivitätswachstum kann vieles ausgleichen, aber nicht alles. Das Rentensystem steht vor Herausforderungen, die weder das Umlageverfahren noch die Kapitaldeckung allein lösen können. Eine Replik auf das MAKROSKOP-Rentenpaket.
Warum Jan Priewes Kritik am MAKROSKOP-Rentenpaket am Kern der Sache vorbeigeht.
Seit Jahren schwächeln im Euroraum die Produktion und Produktivität – ein längerer Aufwärtstrend ist nicht in Sicht. Schon geistert der Begriff „säkulare Stagnation“ umher. Worin liegen die Ursachen – und welche wirtschaftspolitischen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Demografie, Verteidigung und Reformen treiben die Kosten für den Sozialstaat bis 2040 in die Höhe. Ohne höhere Steuern auf große Vermögen und Erbschaften wird die Finanzierung kaum möglich sein.
Europa braucht nicht mehr Finanzmärkte, sondern stabile Bankfinanzierung, langfristiges Risikokapital für KMU und gemeinsame Investitionen in Infrastruktur, um echtes Wachstum und Stabilität zu sichern.
Die deutsche Exportorientierung ist kein Produkt des Euro, sondern ein Erbe der Nachkriegsordnung. Schon unter Bretton Woods setzte die Bundesrepublik auf eine moderate Lohnentwicklung, niedrige Inflation und reale Unterbewertung – mit wachsenden Handelsüberschüssen als Resultat. Das prägt die deutsche Wirtschaftspolitik bis heute.
Warum der Generationenkonflikt eigentlich ein Verteilungskonflikt ist und wo die Stellschrauben liegen. Eine Replik auf Mathias Brodkorbs Beitrag im Cicero.
Bond Vigilantes: Mächtige Marktwächter oder zahnlose Tiger? Warum der Versuch, die USA über Anleihenmärkte zu disziplinieren, an der modernen Geldpolitik scheitert – und wie Europa durch eigene Eurobonds die strategische Oberhand im globalen Währungskrieg gewinnen kann.
Anhänger einer Arbeitszeitrechnung wollen den gesellschaftlich notwendigen Aufwand von Arbeit mathematisch bestimmen. Doch die komplexe Dynamik von Angebot und Nachfrage lässt sich nicht einfach durch eine zentrale Berechnung simulieren.
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